Freitag, 31. März 2017

LESEMONAT MÄRZ 2017



Der März war ein ziemlich stressiger Monat für mich. Zum einen haben wir unser Schulmusical aufgeführt wofür wir natürlich endlos viel proben mussten bis überhaupt mal ansatzweise etwas geklappt hat. Dazu kamen noch Klausuren und Test und einfach zu viel Stress. Aber Gott sei Dank war der März voller wunderschöner Sonnentage.

Nichtsdestotrotz lasst uns am Besten direkt mit meinem Lesemonat anfangen.


Neuzugänge
1. Morgen lieb ich dich für immer - Jennifer L. Armentrout
2. Paper Princess - Erin Watt
3. Nächstes Jahr am selben Tag - Colleen Hoover
4. Royal-Ein Königreich aus Glas - Valentina Fast




Gelesene Bücher
1. Grischa-Goldene Flammen -  Leigh Bardugo                    4/5 Sternen    (Rezension)
2. Ein Meer aus Tinte und Gold - Traci Chee                         3,5/5 Sternen (Rezension)
3. Ewiglich die Sehnsucht - Brodi Ashton                               4/5 Sternen    (Rezension)
4. Morgen lieb ich dich für immer - Jennifer L. Armentrout   5/5 Sternen    (Rezension)
5. The Giver - Lois Lowry (Keine Bewertung, weil ich es für die Schule gelesen habe und das meiner     Meinung nach die Bewertung verfälscht)
6. Royal-Ein Königreich aus Glas - Valentina Fast                 4/5 Sternen     (Rezension)



Statistik
- gelesene Seiten: 2360
- Seiten pro Tag im Durchschnitt: 76,1
- Top: Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout
- Flop: Ein Meer aus Tinte und Gold von Traci Chee
- SuB: 16


Das war es auch schon von meinem Lesemonat März 2017. Ich bin eigentlich relativ zufrieden mit meinen gelesenen Büchern. 6 Bücher in einem Monat zu lesen ist für mich schon ziemlich gut, jedoch ist immer Luft nach oben. Auch mit was ich gelesen habe bin ich zufrieden, weil es überwiegend tolle Bücher waren. Zeit für Serien zu schauen, hatte ich leider kaum sonst hätte ich auch noch abgeschlossene beziehungsweise angefangene Serien aufgelistet. Aber wie gesagt aus Serien wurde leider nichts.

Ich würde mich freuen, wenn ihr ein Abo dalasst und hoffentlich sehen wir uns bei meinem nächsten Post wieder.

Alles Liebe
Anja❤



























Sonntag, 26. März 2017

MORGEN LIEB ICH DICH FÜR IMMER - JENNIFER L. ARMENTROUT [REZENSION]

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Morgen lieb ich dich für immer | Jennifer L. Armentrout | Verlag: cbt | Erscheinungsdatum: 13.03.2017 | Übersetzer: Anja Hansen-Schmidt | broschiert | 541 Seiten | Preis: 12,99€ hier kaufen


Klappentext
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …


Meinung
Ich habe das Buch neulich in meiner Buchhandlung gefunden und wollte eigentlich gar nichts mitgehen lassen, aber da ich es so oft auf Instagram gesehen habe, musste ich es einfach mitnehmen. Da ich schon mehrere Bücher von Jennifer L. Armentrout gelesen habe, hatte ich hohe Erwartungen an das Buch und diese wurden sogar noch übertroffen.



Das Cover ist im typischen Young Adult Liebesgeschichten Stil gehalten. Das finde ich aber nicht weiter schlimm, weil es eben eine Liebesgeschichte ist und ich dafür kein extrem neues und aufwendiges Cover brauche. Auch hier zählt letztendlich der Inhalt.

Ich werde wahrscheinlich nicht mehr aufhören können das Buch zu loben, weil ich es so liebe. Also falls ihr es hasst, würde ich an eurer Stelle jetzt wegklicken.
Die unglaublich mitreißende Geschichte beginnt mit einer Erzählung aus Mallorys und Riders Kindheit. Ich hatte kein Vorwissen von dem Buch und auch den Klappentext habe ich nur kurz überflogen, wusste also praktisch nichts. Dementsprechend war ich richtig überrascht, dass die Autorin das schwierige Thema über Kindesmisshandlung und einer extrem schweren Kindheit/Jugend mit eingebracht hat. Eigentlich hätte mich das nicht überraschen dürfen, weil die Protagonisten in Young Adult Büchern meistens beziehungsweise immer irgendeine schwere Vergangenheit haben, aber in dem Fall habe ich wirklich nicht damit gerechnet.

Vor allem die Rückblicke haben mir mehr als einmal Tränen in die Augen gebracht. Normalerweise bin ich nicht der Typ der beim Lesen weint, aber hier habe ich mich tatsächlich doch dabei erwischt, wie mir eine Träne über die Wange gelaufen ist. Aber ich verspreche euch, ihr werdet nicht nur weinen während dem Lesen. Ihr werdet definitiv auch lachen, geschockt sein, mitfieber, eifersüchtig sein und euch vor allen Dingen in die Charaktere verlieben. Morgen lieb ich dich für immer ist eine Geschichte, die ihr nicht so schnell vergessen werdet.

Mallorys Person ist meiner Meinung nach perfektioniert. Sie wird nicht nur oberflächlich beschrieben, sondern man erfährt soviel mehr von ihr. Kleine Seiteninformationen, die nicht für die Story notwendig gewesen wären, haben ihren Charakter erst perfekt gemacht. Die Protagonistin redet nicht viel und ist sehr in sich gekehrt aufgrund ihrer schweren Kindheit. Dafür bekommt sie in ihrem Umfeld natürlich nicht nur positive Reaktionen. Für mich haben diese Macken sie nur noch unvergesslicher und interessanter gemacht. Mallory ist einfach so perfekt unperfekt, was einem leicht macht sich in ihrer Geschichte fallen zu lassen und sich mit ihr zu identifizieren. Ihre Charakterentwicklung ist bewundernswert.

Von Rider Stark will ich gar nicht anfangen zu erzählen, weil ich wahrscheinlich nicht mehr aufhören kann. Ich sage einfach, dass auch sein Charakter traumhaft ausgearbeitet ist und nicht nur die Protagonistin sich in ihn verliebt, sondern auch der Leser. Ein Pluspunkt war mit Sicherheit auch die große Ähnlichkeit zu Alex Fuentes aus ,, Du oder das ganze Leben'' von Simone Elkeles, meinem Lieblingsbuch. Rider ist auf dem besten Weg Alex Fuentes von Platz 1 meiner Lieblings-männlichen-Charaktere zu stoßen.


Fazit
,,Morgen lieb ich dich für immer'' von Jennifer L. Armentrout war ein fantastisches Leseerlebnis und keine einzige Sekunde davon war verschwendet. Mir wird die Geschichte noch lange in Gedanken bleiben und ich werde das Buch definitiv auch irgendwann noch einmal rereaden.
Nach dieser großartigen Bewertung könnt ihr euch wahrscheinlich denken, dass das Buch von mir großartige
5 von 5 Sternen 
bekommt.


Ich würde mich freuen, wenn ihr ein Abo dalasst und hoffentlich sehen wir uns bei meinem nächsten Post wieder.

Alles Liebe
Anja❤
































Montag, 20. März 2017

EWIGLICH DIE SEHNSUCHT - BRODI ASHTON [REZENSION]

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Ewiglich die Sehnsucht | von Brodi Ashton | Verlag: Oetinger | Erscheinungsdatum: Januar 2012 | Übersetzer: Ulrike Wasel und Klaus Timmermann | Hardcover | 384 Seiten | Preis: 17,95€ hier kaufen

Band 1: Ewiglich die Sehnsucht
Band 3: Ewiglich die Liebe

Klappentext
,,Nikkis Erinnerung ist das Einzige, was ihr geblieben ist. Die Erinnerung an Jack, ihre große Liebe. Nach hundert Jahren, die sie ins Ewigseits verbannt war - voller Sehnsucht -, darf Nikki noch einmal zurückkehren in ihre Welt, um Abschied zu nehmen, bevor sie an der Seite des verführerischen, aber undurchschaubaren Cole endgültig in die Unterwelt eintreten muss. Doch bald schon wird Nikki klar, dass Jack sie nicht ein weiteres Mal gehen lassen wird. Und dass Liebe stärker ist als alle Macht der Welt ...“


Meinung
Ich habe das Buch auf Rebuy bestellt, aber nicht weil ich es unbedingt haben wollte, sondern weil ich es gesehen habe und es echt günstig war. Dann musste ich natürlich sofort zugreifen. Es hat sich wirklich gelohnt das Buch mitgehen zu lassen, denn es hat mich definitiv nicht enttäuscht.




Was mich als erstes angesprochen hat, war natürlich wieder das Cover. Es ist richtig schön gestaltet mit dem Mädchen am unteren Rand und dem Granatapfel am oberen Rand. Auch hier passt das Cover wieder perfekt zum Inhalt des Buches.

Die Geschichte basiert auf der griechischen Mythologie, die ein fundamentaler Bestandteil der Handlung ist. Jedoch braucht man keine Vorkenntnisse um alles zu verstehen. Es wird alles super verständlich erklärt welcher Gott was mit wem gemacht hat und warum. Da ich die griechische Mythologie liebe, hat es von mir natürlich direkt einen Pluspunkt gegeben.

Auch der Schreibstil von Ashton war sehr gut zu verstehen und flüssig zu lesen. Ich musste nicht stocken oder etwas nochmal lesen, denn es war sehr gut in einem Rutsch verständlich.

Man wird direkt in die Handlung reingeworfen, was am Anfang schon zu Verwirrungen führen kann. Trotzdem finde ich, dass die Autorin die Kurve gut bekommen hat. Die Handlung wird durch Rückblicke von Grund auf erzählt. Man bekommt also nicht nur zu sehen was nach der Zeit in der Unterwelt passiert, sondern auch was vorher passiert ist. Jedoch musste die Zeit nach der Unterwelt so oder so irgendwie eingebracht werden, denn ich denke nicht, dass man ansonsten die Geschichte verstanden hätte. Die Rückblicke finde ich dafür aber einfach die beste Lösung.
Da ich ja eine totale Schwachstelle für Liebesgeschichten habe, ist mein Herz während dem Lesen richtig aufgeblüht. Die Liebe zwischen Nikki und Jack wird unheimlich schön beschrieben und man kann eigentlich gar nicht anders als mitfiebern wie sich ihre Beziehung entwickelt.
Ich fand es übrigens auch super, dass die Zeit bis zur Rückkehr in die Tunnel am Anfang jedes Kapitels angezeigt wird. Ich hatte das Gefühl, dass die Zeit rasend schnell vergeht und konnte damit auch irgendwie einen Realitätsbezug herstellen. Die Zeit geht zurzeit einfach viel zu schnell vorbei.

Jedoch hat mir in der Geschichte irgendetwas gefehlt. Vielleicht hätte ich mehr Spannung oder Intrigen gebraucht, aber irgendetwas fehlt einfach.

Nikki gefällt mir als weibliche Protagonistin recht gut. Sie kümmert sich liebevoll um ihre Familie und handelt nicht total sinnlos. Nichtsdestotrotz verstehe ich nicht ganz warum jeder, undzwar wirklich jeder, in ihrem Umfeld denkt sie wäre wegen Drogenproblemen abgehauen. Mir wurde nicht ganz klar warum das alle Mitschüler und sogar ihr eigener Vater denken. Außerdem weiß ich nicht warum sie nachdem, was passiert ist direkt zu Cole gelaufen ist und ihn gebeten hat all ihre Gefühle zu nehmen. (Ich werde nicht sagen was der ausschlaggebende Grund ist, weil ich niemanden spoilern möchte.)
Ich nehme an, dass es weitaus bessere Möglichkeiten gibt, als zu einem fremden Typen zu rennen und ihn zu bitten sie mit in die Unterwelt zu nehmen. Aber was weiß ich schon, als glücklich lebender Mensch an der Oberwelt 😄.

Jacks Charakter ist einfach nur zum hinreißen. Er ist gegenüber Nikki super süß und natürlich muss er auch super heiß sein, weil er der Quaterback der Footballmannschaft ist. Vielleicht ein klitzekleines bisschen Klischeehaft, aber das finde ich eigentlich gar nicht so schlecht. Ich bin die Letzte, die bei Klischees direkt aufspringt und das Buch niedermacht. 

Cole gegenüber stehe ich neutral da. Er ist zwar ein fundamentaler Bestandteil der Handlung, aber ich habe zu ihm keine so großen Gefühle aufgebaut wie Beispielsweiße zu Jack. Er ist für mich einfach da, ist wichtiger Teil der Handlung, will aber einfach nicht verschwinden.


Fazit
Der erste Band der Trilogie hat eine super süße Liebesgeschichte und auch die griechische Mythologie im Buch hat mich mitgerissen. Jedoch hat mir etwas in dem Buch gefehlt. Den zweiten Band werde ich auf jeden Fall lesen, da er sowieso schon in den Startlöchern steht.
,,Ewiglich die Sehnsucht'' von Brodi Ashton bekommt von mir
4 von 5 Sternen 

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Alles Liebe
Anja❤






























Samstag, 11. März 2017

EIN MEER AUS TINTE UND GOLD - TRACI CHEE [REZENSION]

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Ein Meer aus Tinte und Gold | von Traci Chee | Verlag: Carlsen | Erscheinungsdatum: Dezember 2016 | Übersetzer: Sylke Hachmeister | Hardcover | 480 Seiten | Preis: 17,99€ hier kaufen


Band 1: Ein Meer aus Tinte und Gold
Band 2: The Speaker (bisher nur auf englisch angekündigt)


Klappentext
Seit Sefias Vater ermordet wurde, kämpft sie mit ihrer Tante Nin ums Überleben. Aber dann wird Nin entführt und die einzige Spur zu ihr ist ein Buch: ein scheinbar nutzloser Gegenstand in einem Land, in dem fast niemand um die Existenz des geschriebenen Wortes weiß. Doch kaum berührt Sefia das makellose Papier, spürt sie eine magische Verbundenheit und lernt die Zeichen zu deuten. Sie führen sie nicht nur auf eine gefährliche Reise, sondern auch an die Seite eines stummen Jungen, der selbst voller Geheimnisse steckt. Gemeinsam wollen sie Nin finden – und den Tod von Sefias Vater rächen.


Meinung
Das Buch hat mich schon angesprochen, als es das erste Mal in Buchhandlungen gestanden hat. Es hat jedoch noch etwas müssen warten bis ich ihm ein neues Zuhause geschenkt habe. Nicht nur das Cover, sondern auch der Inhalt und die Leseprobe, hat mich sehr angesprochen und ich wollte es in absehbarer Zeit lesen. Da der erste Eindruck des Buches so gut war habe ich viel von ihm erwartet, wurde aber leider etwas enttäuscht. Ich habe viel zu dem Buch zu sagen. Macht euch also auf eine lange Rezension gefasst.




Wie gesagt ist das Cover wunderschön. Das Gold glänzt traumhaft und die Schrift passt perfekt, was wahrscheinlich einige Leser zum kaufen animiert. Wenn man den Buchumschlag abnimmt, sieht man ein braunes Cover mit dem Symbol darauf, welches ungefähr eine Milliarde Mal im Buch erwähnt wird. Obwohl die Innenseite braun ist und braun oftmals nicht die schönste Farbe ist, passt es dennoch zum Inhalt.

Die Welt, die von Chee erschaffen wurde, hat mich häufig zum verzweifeln gebracht. Es fehlt dringend eine Karte, welche das Verstehen von Abläufe und der Umgebung vielen Lesern (eingeschlossen mir) um einiges erleichtert hätte. Diese Karte ist jedoch nicht vorhanden und somit konnte zumindest ich mir die Welt nur sehr schwer bis gar nicht vorstellen. 

Die Autorin hält leider so sehr daran fest, das Buch um das es geht in den Vordergrund zu rücken, dass die Beschreibung von Charakteren und Städten vernachlässigt wird. Es wäre jedoch dringend notwendig gewesen vor allem die Charaktere mehr zu beschreiben, weil ich nicht mit ihnen warm geworden bin. Ich konnte zu keiner Person eine Beziehung aufbauen.

Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Das Buch finde ich persönlich schwer zu lesen, sodass ich immer wieder stocken und etwas nochmal lesen musste. Der Lesefluss und der Spaß am Lesen hat somit dann natürlich auch abgenommen. Mir waren oftmals Zusammenhänge unklar und ich bin mit der Handlung nicht wirklich mitgekommen. Mir ist es mehr als einmal passiert, dass ein Charakter gestorben ist und ich es gar nicht gemerkt habe. Erst als wortwörtlich geschrieben wurde XY ist tot oder gestorben, wurde es mir klar. 

Die Sprünge der Sichtweisen auf einzelne Charaktere (teilweise auch mitten in Kapiteln) hat da nichts positives beigetragen. Das Kapitel fängt beispielsweise aus Sefias Sicht an, springt aber dann zu der Sichtweise von Lon, der vorher nicht mit einem Wort erwähnt wurde. Ich muss sagen, dass mich diese Sprünge am meisten verwirrt haben, da man erst später im Satz oder erst nach ein paar Sätzen merkt, aus welcher Sicht überhaupt erzählt wird. Kurz am Anfang den Namen schreiben, wer jetzt dran ist, hätte hier schon viel geholfen.

Zu Sefia kann ich leider nicht viel sagen, weil sie, wie erwähnt, nicht gut genug beschrieben wird. Sie ist zwar eine Kämpferin und würde alles tun, um ihre Tante Nin und die, die sie liebt zu retten, warm wurde ich aber trotzdem nicht mit ihr. Sefia hebt sich nicht aus der Masse, der Heldinnen ab. Sie kann gefühlt alles und hat keine spezielle Charakterzüge, die sie einzigartig machen. Auch lesen und schreiben bringt sie sich einfach so mal bei. Ist ja nicht so, als könnten 99% der Bevölkerung nicht lesen, geschweige denn wissen, was überhaupt ein Buch oder Wörter sind. Ich finde es ein bisschen schwer zu glauben, dass das einfach so geht, ohne jemanden, der ihr hilft.

Zu Archer kann ich noch weniger sagen als zu Sefia. Archer ist stumm und redet nichts im Buch. Auf der einen Seite ist es ein interessanter Gedanke einen Charakter zu erschaffen, der nicht redet, aber umwerfend kämpfen kann. Andererseits finde ich es merkwürdig, dass Sefia immer mit ihm redet, aber keine Antwort kommt. Die Beziehung und Gefühle, die sich zwischen den beiden im Laufe der Handlung entwickeln, ließen mich somit auch kalt. 


Fazit
Trotz allem ist das Buch auch von innen wundervoll gestaltet. Chee hat sich wahrscheinlich super viel Gedanken um das Buch gemacht, was ich natürlich trotz der Kritik zu schätzen weiß. Die Idee hinter allem war auch wirklich grandios, aber die Umsetzung weißt einfach zu viele Schwachstellen auf. Ich weiß nicht ob ich den zweiten Band der Reihe lesen werde, aber wenn, werde ich dazu natürlich auch eine Rezension schreiben. 
Das Buch bekommt von mir trotzdem noch sehr gute 
3,5 von 5 Sternen


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Alles Liebe
Anja ❤
























Dienstag, 7. März 2017

GRISCHA - GOLDENE FLAMMEN - LEIGH BARDUGO [REZENSION]

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Grischa - Goldene Flammen | von Leigh Bardugo | Verlag: Carlsen | Erscheinungsdatum: 28.08.2012 | Übersetzer: Henning Ahrens | Hardcover | 352 Seiten | Preis: 17,90€ hier kaufen

Band 1: Grischa - Goldene Flammen
Band 2: Grischa - Eisige Wellen
Band 3: Grischa - Lodernde Flammen


Klappentext
,,Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Unscheinbar und still lebt sie im Schatten ihres Kindheitsfreunds Maljen, dem erfolgreichen Fährtenleser und Frauenschwarm. Keiner darf wissen, dass sie heimlich in ihn verliebt ist, am allerwenigsten er selbst. Erst als sie ihm bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich Alinas Dasein auf einen Schlag. Man munkelt, sie hätte übermenschliche Kräfte, und nicht zuletzt der Zar selbst wird nun auf sie aufmerksam...''


Meinung
Das Buch wollte ich schon ewig lesen, bin aber leider nie dazu gekommen. Immer sind mir andere Bücher ins Auge gesprungen, die ich dann zuerst gelesen habe. Aber als ich gesehen habe, dass das Buch auf Rebuy erhältlich ist, musste ich sofort zugreifen. Ich hatte hohe Erwartungen an den ersten Band der Trilogie und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.



Das Cover ist wie ihr sehen könnt wunderschön. Nicht nur von außen, sondern auch von innen. Auf dem Buchumschlag kann man Alina, einen Hirsch und um Hintergrund Wälder erkennen, alles im Wasserfarbenstil. Für jemanden der gerne zeichnet beziehungsweise malt, ist es dann natürlich besonders toll, wenn es aussieht wie mit Wasserfarben gemalt. Wenn man den Umschlag abnimmt, kann man die Wälder Rawkas von innen entdecken. Beides ist super auf den Inhalt abgestimmt, was mich natürlich umso mehr begeistert.

Die Welt die Bardugo erschaffen hat, nimmt einen direkt vollkommen ein und man kann der Handlung und der Umgebung tatsächlich folgen, obwohl sie fiktiv ist. Dies liegt vor allem an der wundervoll gestalteten Karte am Anfang. Ich wurde von der Atmosphäre des Buches wirklich in den Bann gezogen und konnte es nur schwer wieder weglegen.

Alina ist eine der wenigen Protagonisten, die ich echt gut leiden kann. Ich weiß nicht wieso, aber ich neige dazu die weibliche Protagonistin in einem Roman nicht so sympatisch zu finden. Alina habe ich jedoch aufgrund ihres Charakters direkt lieben gelernt. Sie stellt das Leben ihres besten Freundes Maljen vor ihr eigenes und würde für ihn sterben. Ihre Freundschaft hat einfach echt gewirkt. Auch, dass sie nicht abgehoben war und nicht gedacht hat, dass sie die Größte, Beste und Stärkste ist, fand ich super. Trotz ihrer manchmal auftretenden Unsicherheit, lässt sie sich nichts gefallen und hat eine wahrhaft starke Persönlichkeit.

Die Handlung spielt im alten Russland, was Bardugo super ansehnlich gestaltet hat. Obwohl viele russische Wörter integriert sind, ist man nicht schnell verwirrt und kommt eigentlich gut mit. (Das kommt von jemandem, der extrem schnell mit Namen und Begriffen durcheinander kommt.) Die Autorin fackelt nicht lange und kommt direkt auf den Punkt. Es ist jedoch nichts überstürzt und trotzdem genug erklärt, um alles zu verstehen. Auch im Laufe des Romans werden Trainingsszenen, die sich immer wieder wiederholen, nicht langweilig oder eintönig. Im Gegenteil, ich habe mich nicht einmal im Buch gelangweilt.
Jedoch hat mir bei der Liebesgeschichte etwas gefehlt. Ich kann nicht genau sagen was, aber ich schätze sie ist mir nicht genug ausgeführt worden. Ich habe leider eine Schwachstelle für Liebesszenen, weshalb ich gerne mehr darüber gelesen hätte. Deswegen bewerte ich das Buch aber nicht viel schlechter, weil der Rest phänomenal war.


Fazit
,,Grischa - Goldene Flammen'' hat mich und viele andere in seinen Bann gezogen und Leigh Bardugo hat einen wunderbaren Job geleistet. Die Geschichte ist etwas ganz besonderes und ihr solltet es auf jeden Fall lesen, wenn ihr es noch nicht getan habt. Ich werde in absehbarer Zeit definitiv den zweiten Band kaufen und bin super gespannt was mit Alina und Maljen geschieht.
Der erste Band der Trilogie bekommt von mir
4,5 von 5 Sternen ❤